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Meine Suppe ess' ich nicht … oder doch?

Nanny Akademie

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Seminare, Supervision und Coaching.

N4YK – die Nanny Akademie. Wir brauchen Gemüse und Obst, am liebsten 5 verschiedene Sorten am Tag. Möglichst wenig Zucker und Nachtisch gibt es erst, wenn der Fisch aufgegessen ist. Junkfood geht sowieso nicht und ohne Frühstück darf man morgens nicht aus dem Haus…
An Bewusstsein mangelt es uns also nicht und meistens geben gerade wir als Nannys unser Äußerstes, um die lieben Kleinen mit hübsch dekorierten Häppchen zu motivieren, ihren täglichen Vitaminbedarf zu stillen. Nicht immer mit Erfolg, denn gerade im Vorschulalter werden Kinder, die als Babys noch brav ihren Brokkoli schluckten plötzlich zu schwierigen Nahrungsverweigerern. Das Wichtigste ist dann, die Nerven zu behalten und sich nicht verrückt zu machen.
Natürlich ist es wichtig, Kindern eine gesunde ausbalancierte Kost anzubieten, aber, wenn man zwischendurch doch mal ein Happy Meal isst (oder eine Mahlzeit ausfallen lässt) ist das kein Weltuntergang. Es ist die Aufgabe von Eltern und Erziehern, den Kindern eine gesunde Mahlzeit anzubieten, aber Kinder sollten selbst entscheiden dürfen, wie viel sie davon essen.
Einen Teller, den man sich nicht einmal selbst aufgetan hat, leer essen zu müssen, kann sehr großen Druck aufbauen und die Lust am Essen nachhaltig kaputt machen. Oft fühlen Kinder instinktiv ganz gut an, was ihr Körper in diesem Moment nötig hat und entwickeln darum eine Vorliebe für bestimmte Nahrungsmittel, die uns Erwachsenen viel zu monoton erscheint.
Wenn man dem nicht zu viel Beachtung schenkt, ist eine solche Phase schneller vorbei, als wenn ein großes Drama draus gemacht wird.

Wer sich neckt, der liebt sich.

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Schreien, Schlagen, Türen knallen… wer mit Geschwistern aufgewachsen ist oder Geschwisterkinder betreut, kennt es leider nur zu gut: Streitereien gehören dazu. Trotzdem haben viele Eltern bei der Familienplanung die idyllische Vorstellung vom friedlich miteinander spielenden Nachwuchs oder Kindern, die einträchtig beim Essen am Mittagstisch sitzen.

Meistens wird diese Illusion schon kurz nach Geburt des zweiten Kindes zerstört, wenn die Dreijährige ihren Bruder in die Wange kneift, statt diese zu streicheln, oder der große Bruder fragt, ob die Oma nicht das Baby mit nach Hause nehmen kann.
Bereits dann versuchen die Eltern durch gutes Zureden an die Geschwisterliebe zu appellieren und doch gibt es in den kommenden Jahren beinahe täglich verbale und auch handgreifliche Auseinandersetzungen über kaputt gemachte Legobauwerke, den besten Platz im Auto, den letzten Keks, die Fernbedienung usw., usw.
Die meisten Eltern fühlen sich schuldig an dieser ständigen Disharmonie und befürchten, sie hätten etwas falsch gemacht bei der Erziehung, sei es durch schlechtes Vorbild oder ungleiche Behandlung ihrer Kinder. Auch als Nanny tut man sein Bestes, um die ständigen Streitereien zu unterbinden. Aber ist das überhaupt möglich und richtig? Sind Konflikte unter Geschwistern im Kindesalter nicht sogar notwendig und gehören zur gesunden Entwicklung dazu?

Wer seinem Instinkt folgt, kann sich des Weges sicher sein.

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Sicherheit, die kann man als Maternity Nanny an Eltern weitergeben kann.

Wenn ein Baby geboren wird, kommt es aus einer dunklen, schwerelosen Umgebung, in der eine konstante Temperatur herrscht in einen großen, ziemlich kühlen Raum mit unbekannten Geräuschen und eher grellem Licht. Bei den rund 30% der Kinder, die per Kaiserschnitt geboren werden, geht das auch noch ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Statt bequem mit Sauerstoff versorgt zu werden, müssen sie auf einmal selbst atmen und auch die Versorgung mit Nährstoffen geschieht nicht mehr automatisch, sondern das Kind muss sich melden, wenn es hungrig ist und dann aktiv saugen, um an seine Nahrung zu kommen. Diese muss verdaut und wieder ausgeschieden werden, der kleine Magen dehnt sich innerhalb von 10 Tagen ungefähr von der Größe einer Kirsche zur Größe eines Tischtennisballs.

Wenn Ordnung sich breit macht, kommt Kreativität ins Spiel.

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Die Kinderzimmer platzen aus allen Nähten und mit Nikolaus und Weihnachten sind neue Spielsachen und Klamotten dazu gekommen. Viele Kinder haben gar keine Lust mehr in ihrem Zimmer zu spielen, zu überwältigt sind sie vom Überangebot in ihren eigenen Regalen. Dazu kommt, dass einige Dinge kaputt und unvollständig sind oder man aus ihnen „rausgewachsen“ ist. Eigentlich ist ja eher das Frühjahr die Jahreszeit zum Ausmisten und zur Grundreinigung, aber warum nicht mal die Zeit im Winter, wenn alles gemütlich Zuhause verweilt, für eine Inventur des Kinderzimmers nutzen?

Backe, backe Kuchen, die Nanny hat gerufen.

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Schon mit der Muttermilch, die leicht süßlich schmeckt, wird eine Vorliebe für die süße Geschmacksrichtung kreiert. Und obwohl manche Kinder sich sobald sie andere Dinge essen dürfen, begeistert auf Herzhaftes stürzen, bleibt bei den meisten die Lust aufs Süßes lebenslang größer.
Dazu kommen unzählige Verlockungen, gerade natürlich rund um die Festtage.

Wenn weniger mehr ist, dann ist die Welt in Ordnung.

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Plastikspielzeug, ökologisch hochwertiges Holzspielzeug, eine Gamekonsole oder die guten alten Brettspiele – die Auswahl an Spielzeug für Kinder aller Altersgruppen ist endlos. Und doch haben wir oft das Gefühl, dass sich unsere Kinder immer kürzer alleine beschäftigen können. Oft kürzer, als es ihnen vom Alter her eigentlich möglich sein sollte.
Dafür ist gerade der Überfluss an Spielmaterial mitverantwortlich. Wie auch wir Erwachsenen trotz 400 verschiedener Kanäle zwischen denen wir zappen können, manchmal kein Programm finden, das uns länger als zehn Minuten fesselt, so kann ein Spielzeugüberangebot kindliche Kreativität und Phantasie unterdrücken und erzeugt eher Langeweile als Begeisterung.
Hinzu kommt, dass viele Spielsachen (ungeachtet aus welchem Material sie sind) oft einem bestimmten Zweck dienen. Wenn dieser Zweck erfüllt ist (alle Knöpfe bedient, alle Geräusche erzeugt, alle Förmchen in die passende Öffnung sortiert sind), lässt schnell der Reiz nach und Langeweile setzt ein.

Schau mir in die Augen, Kleines …

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Ein Baby zu verstehen ist nicht immer einfach.
Babys haben bei oberflächlicher Betrachtung vor allem eine Methode, sich bemerkbar zu machen: Schreien!
Eltern und Betreuer sind oft unsicher, was das Schreien bedeutet: Hunger, volle Windel, Bauchweh, Müdigkeit, Langeweile….?
Diese Unsicherheit leitet oft zu Aktionismus. Obwohl die letzte Mahlzeit erst 45 Minuten zurückliegt, wird dem Baby die Brust oder das Fläschchen angeboten. Ein Kind, das eigentlich müde ist, wird hochgerissen, um die gerade erst gewechselte Windel zu kontrollieren. Hilflose Eltern reichen das Baby von Arm zu Arm, weil es nicht zu beruhigen ist …

Talking about a revolution.

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Die Welt verändert sich mindestens in demselben Tempo, wie die Digitalisierung beschleunigt. Festnetz? Öffentlich-rechtliches Fernsehen? Radio? Die nächste Generation hört Spotify, schaut Netflix, kommuniziert über WhatsApp, spielt League of Legions und telefoniert wird nur noch mit Oma. Was machen die Kinder da? Was sollen sie machen? Was dürfen sie machen? Was können sie machen? Wer koordiniert, begleitet und berät im digitalen Fortschritt? Der Generation der Eltern entgleitet die digitale Kontrolle so schnell wie diese sich verändert.

Du bist doch schon so groß.

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Eltern (und Nannys) erträumen sich gerne eine Familienidylle, in der zwei Geschwisterkinder friedlich miteinander spielen oder das ältere Kind das Baby stolz auf dem Schoß hält, aber die Realität sieht leider oft anders aus:
Plötzliche Wut- und Schreianfälle der Großen, heimliches Kneifen oder Schubsen des Babys und Wegnehmen von Babys Lieblingskuscheltier sind keine Seltenheit. Auch dass ältere Geschwister plötzlich selbst wieder Fläschchen oder Schnuller wollen oder wieder eine Windel brauchen, kommt vor.
Wie können wir helfen?

Frühe Übung macht den Meister.

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Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Taschengeld eine wichtige Hilfe ist, um einen vernünftigen Umgang mit Geld zu lernen. Im Paragraph 110 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) steht, dass Kinder mit der Vollendung des siebten Lebensjahrs als beschränkt geschäftsfähige Minderjährige das ihnen überlassene Geld ohne die vorherige Zustimmung des Sorgeberechtigten für Dinge ausgeben dürfen, die einen eher geringen Wert haben. Einfach ausgedrückt bedeutet das, Kinder ab acht Jahren dürfen ohne Zustimmung der Eltern Dinge wie Comics, kleine Spielsachen oder Süßigkeiten kaufen.
Diese Altersgrenze zeigt, ab wann der Gesetzgeber Kinder für fähig hält, diese Geschäfte selbstständig zu tätigen.
Doch der Umgang mit Geld will gelernt sein. Mit ungefähr sechs Jahren sind die meisten Kinder in der Lage die verschiedenen Münzen zu erkennen. Dies ist ein guter Zeitpunkt für das erste Taschengeld.

Danke, liebe gute Fee

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Wer kennt sie nicht? Drei- oder sogar Vierjährige, die den ganzen Tag mit einem Schnuller im Mund herumlaufen. Nicht nur für Zahnärzte ein Schreckensbild, auch Logopäden warnen vor verzögerter Sprachentwicklung bei Kindern, die nach dem zweiten Geburtstag noch regelmäßig einen Schnuller gebrauchen. Doch wie kann man einem Kind und seinen Eltern dabei helfen, die Abhängigkeit von diesem Beruhigungsmittel zu überwinden? Viele Eltern und manche Pädagogen halten es für am besten, den Schnuller gar nicht erst anzubieten. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass der Gebrauch eines Schnullers in den ersten 6 Monaten hilft, das Risiko auf plötzlichen Kindstod zu verringern. Außerdem haben Säuglinge, wie der Name schon sagt, vor allem im ersten halben Jahr ein ausgeprägtes Saugbedürfnis und ist der Schnuller ein hilfreiches Instrument zur Selbstberuhigung. Im Laufe der ersten zwei Lebensjahre vergrößert sich aber die Fähigkeit mit Stresssituationen umzugehen und andere Beruhigungsstrategien zu entwickeln und bereits nach 6 Monaten verringert sich das Saugbedürfnis deutlich. Normalerweise beginnt man in diesem Alter auch (spätestens) mit der Einführung fester Schlafenszeiten im eigenen Bettchen. Also kann das ein guter Moment sein, um als ersten Schritt zur Entwöhnung, den Schnuller nur noch im Bettchen zu erlauben.
Was kann man aber tun, wenn dieser Zeitpunkt verpasst wurde oder man den Schnuller ganz abschaffen möchte?

Das Geheimnis glücklicher Kinder

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Erfolgreich kommunizieren mit Kleinkindern

Manchmal haben wir das Gefühl, die Zweijährige, für die wir sorgen, ist ein Wesen vom anderen Stern. Für uns scheint alles in Ordnung, sie hat gut gegessen, genug geschlafen und eine große Auswahl an tollem Spielzeug und bekommt doch scheinbar aus dem Nichts einen Tobsuchtsanfall. Was auch immer wir versuchen, um sie zu beruhigen, hat keinen Effekt und als Nanny ist es ziemlich unangenehm, mit einem wild kreischenden Kind angetroffen zu werden, wenn die Mutter gerade von der Arbeit nach Hause kommt.
Wichtig ist immer im Hinterkopf zu behalten, dass das von außen so unkompliziert erscheinende Kleinkinderleben für die Kleinen selbst eine ständige Herausforderung ist. Sie werden schnell aus der Bahn geworfen durch ihre raschen Entwicklungsschübe, die sich sowohl körperlich als auch seelisch-geistig vollziehen. Täglich entdecken sie neue Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber sie werden auch immer wieder damit konfrontiert, was sie alles noch nicht können oder dürfen und diese Frustration wird noch dadurch verstärkt, dass auch ihre Möglichkeiten, uns darüber etwas mitzuteilen, noch sehr eingeschränkt sind.
Mit drei einfachen Verhaltensweisen können wir ihnen dabei helfen und gleichzeitig lernen, sie besser zu verstehen:

 

Kinder sind die Spiegel der Eltern.

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Warum ist gutes Benehmen eigentlich wichtig und wollen wir es unseren Kindern von Anfang an vermitteln?
Ungeschriebene Umgangsformen regeln das Zusammenleben in einer Gesellschaft. Natürlich wollen wir, dass die Kinder, für die wir sorgen, ein anerkannter und erfolgreicher Teil dieser Gesellschaft werden. Wir möchten, dass sie von Gleichaltrigen akzeptiert werden und von anderen Erwachsenen nicht als störend empfunden werden.
Da Kinder gerade am Anfang hauptsächlich durch Nachahmung lernen, fällt das Benehmen eines Kindes auch zurück auf Eltern und andere wichtige Bezugspersonen. So ist auch das eigene Interesse der Erwachsenen, einen guten Eindruck auf andere zu machen, eine wichtige Triebfeder im Bestreben seinen Kindern gutes Benehmen bei zu bringen.
Am Besten gelingt das, indem man ein gutes Vorbild gibt. Wenn man selbst freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll ist, ahmen Kinder dieses Verhalten nach, es geht ihnen in Fleisch und Blut über und macht gute Manieren zu natürlichem und selbstverständlichem Verhalten. Das hilft auch dabei, nicht unnatürlich und gekünstelt zu wirken.

 

Gewusst wie.

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Sich beim Arbeiten im Privathaushalt professionell zu verhalten, ist eine besondere Herausforderung. Warum?
Ein wichtiger Grund ist das Arbeitsumfeld: man arbeitet nicht in einem Büro, sondern in der persönlichen Umgebung seiner Vorgesetzten, in ihrer Privatsphäre, in der sie selbst eigentlich nicht im Berufsmodus funktionieren, sondern als Privatperson. Für die Arbeitgeber ist professionelle Distanz also per se schwierig…
Dazu kommt der Arbeitsinhalt:
Die Aufgaben einer Nanny sind weniger klar festgelegt und abgegrenzt, als  z.B. die Aufgaben einer Sekretärin oder Krankenschwester. Es gibt keine allgemeingültig festgelegten Regeln und Verhaltensweisen.
Sowohl für die Eltern, als auch für die Nanny steht das Wohlergehen des Kindes an erster Stelle, auf welche Weise jedoch für dieses Wohlergehen am besten gesorgt werden kann, darüber können die Ansichten beider Parteien sehr unterschiedlich sein.
Anders als in einer öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtung gilt nicht unbedingt das, was aus Sicht einer pädagogischen Fachkraft vielleicht am sinnvollsten wäre.
Die Kunst einer professionell arbeitenden Nanny ist, trotz räumlicher Nähe (insbesondere bei Live-In-Jobs) und des starken emotionalen Gehaltes ihrer Tätigkeit (je jünger die Kinder, desto stärker ist dieser emotionale Gehalt), die Wünsche und Vorstellungen der Eltern zu respektieren und trotzdem das Wohlergehen des Kindes sicher zu stellen.

Auch mal Freiraum lassen.

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Seit Jahren nimmt der Anteil der Kinder, denen Ärzte ein Aufmerksamkeitsdefizit oder einen zu starken Bewegungsdrang attestieren kontinuierlich zu.  Laut einer im Sommer 2016 veröffentlichten Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wurde 2006 noch bei 2,5 Prozent der 3- bis 17-Jährigen eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert, 2014 bereits bei 4,4 Prozent.
Interessanterweise ist die Wahrscheinlichkeit einer ADHS-Diagnose auch abhängig vom Einschulungsalter. Internationale Studien zeigen, dass die jüngsten Kinder eines Jahrganges häufiger die Diagnose ADHS bekommen als die ältesten. Laut Experten könnte eine Ursache dafür sein, dass das Verhalten jüngerer Kinder in einer Klasse mit dem der Älteren verglichen wird. Höhere Impulsivität der Jüngeren und geringere Aufmerksamkeit würden dann möglicherweise als ADHS interpretiert.
Leichte Ablenkbarkeit, ausgeprägter Bewegungsdrang und wenig Ausdauer sind typische Kennzeichen für Kinder mit ADHS. Auch unüberlegtes, impulsives Verhalten und emotionale Instabilität gehören dazu.
Aber sind das wirklich immer Zeichen einer Störung oder ist das nicht gerade typisch kindliches (unreifes) Verhalten?
Und ist dieses Verhalten wirklich ein so neues Phänomen?

 

Gut geplant ist halb gewonnen.

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Nun sind die Sommerferien in ganz Deutschland endgültig vorbei und das bedeutet auch für viele Nannys die Rückkehr zum Schulalltag.
Nicht immer ganz einfach, vor allem, wenn man mit Kindern arbeitet, die in den Ferien viel unterwegs waren und vielleicht sogar noch unter dem letzten Jetlag leiden. Doch auch für die nicht so Weitgereisten ist der Übergang zu Hausaufgaben, frühem Aufstehen und dem daraus resultierenden frühen Ins-Bett-Müssen nicht immer leicht.
Wir haben ein paar Tipps, die den Schul-Schock hoffentlich erträglicher machen.

 

Working more than nine to five.

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Der Arbeitstag einer Nanny dauert selten nur 8 Stunden. Eltern, die sich für die Anstellung einer Nanny entscheiden, tun das oft auch, weil ihr eigenes Arbeitspensum den Rahmen öffentlicher Kinderbetreuungseinrichtungen bei weitem übersteigt.
So beginnt der Nannytag oft am frühem Morgen und endet spät abends.
Je nach Alter der zu betreuenden Kinder hat man vielleicht tagsüber, wenn die Schützlinge im Kindergarten oder in der Schule sind, mal ein paar Stunden frei. Doch auch diese Zeit wird oft beschnitten durch Besorgungen, die plötzlich gemacht werden müssen (eine unerwartete Einladung zum Kindergeburtstag, für man schnell noch ein Geschenk braucht; ein Rezept, was noch schnell zur Apotheke gebracht werden muss, da Leo-Alexander schon wieder hustet…). Manchmal fällt sie sogar ganz aus (wenn der Hustensaft nicht ausreichend war und Leo-Alexander krank zuhause bleibt oder natürlich in den Ferien…).

 

Unter die Lupe genommen.

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In den letzten Jahren gab es eine explosionsartige Zunahme von Gadgets, die das Leben und insbesondere das Reisen mit Babys und Kleinkindern einfacher machen sollen: vom Buggy, der als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden bis zum selbsterwärmenden Babyfläschchen. Wir haben ein paar dieser beliebten Accessoires unter die Lupe genommen, um zu schauen, ob sich deren Anschaffung wirklich lohnt.

Der erster Buggy, der sich so klein falten lässt, dass er mit ins Flugzeug darf, ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt. Inzwischen haben diverse Hersteller mit einem ähnlichen Modell nachgezogen. In der Praxis erweist sich ein solcher Kinderwagen als weniger praktisch als die Werbung verspricht. Zwar sind die meisten Modelle tatsächlich leicht ein-und ausklappbar, aber die geringe Größe bedeutet doch auch einen geringeren Sitzkomfort fürs Kind. (Dies gilt übrigens für auch viele Kinderwagenmodelle, die momentan in Mode sind und wirft die Frage auf, warum die Kinderwägen immer kleiner werden müssen, wo doch die Babys immer grösser werden…?)

 

Und als Belohnung ein Eis.

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So schön der Sommer ist: für Babys und Kleinkinder ist die Hitze nicht immer gut zu ertragen.
Mit ein paar einfachen Tricks kann man auch ohne Airconditioning für ein kühles Kinderzimmer sorgen.
Direkte Zugluft sollte man vor allem bei Babys vermeiden. Darum ist es wichtig, wenn man doch eine Klimaanlage hat (zum Beispiel im Auto oder im Urlaub) darauf zu achten, dass das Baby nicht direkt im Luftstrom liegt.
Auch große Temperaturwechsel sind nicht günstig. Je jünger Kinder sind, desto weniger können sie ihre Temperatur selbst ausgleichen. So sind zum Beispiel die Schweißdrüsen von jungen Babys noch kaum entwickelt.
Eine gute Idee ist darum, das Kinderzimmer in Abwesenheit des Kindes abzukühlen. Das gelingt zum Beispiel, indem man große Plastikflaschen, die man mit Wasser gefüllt über Nacht eingefroren hat, vor einen Ventilator stellt. Mit dieser Methode kann man den Raum in kurzer Zeit um einige Grade abkühlen.
Wichtig ist, dass man das Zimmer gut abdunkeln kann und lüften sollte man möglichst in den ganz frühen Morgenstunden, wenn es draußen etwas abgekühlt ist. Nasse Bettlaken vor das Fenster hängen ist auch eine gute Methode, mit der man die Temperatur im Kinderzimmer zum Beispiel während des Mittagsschlafs etwas angenehmer machen kann.

 

Ready for Take-off. So einfach kann fliegen sein.

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Im Zeitalter der Globalisierung geschieht es häufig, dass Familien über mehrere Kontinente verstreut leben. So fliegen Babys immer öfter schon in den ersten Lebensmonaten zum ersten Mal Langstrecke, um zum Beispiel den Großeltern vorgestellt zu werden. Auch wird die Elternzeit  heutzutage gern für Fernreisen genutzt. Das stellt auch Maternity Nannys vor neue Herausforderungen.

Damit die Allerkleinsten ihren ersten Flug so gut wie möglich überstehen, ist es wichtig alles gut vorzubereiten.
Dazu gehört als erstes ein Check, was das Mindestalter ist, ab dem die gewünschte Airlines Babys auf Langstreckenflügen zulässt.
In den ersten 3 Monaten nach der Geburt ist die Sauerstoffsättigung des Blutes bei Babys noch nicht auf dem Niveau von Erwachsenen, auch besteht vor allem in den ersten 6 Wochen noch keinerlei Impfschutz. Bei Babys, die jünger als 6 Wochen sind, sollte man als verantwortungsbewusste Nanny die Eltern auf jeden Fall anregen, mit dem Kinderarzt über ihre Reisepläne zu sprechen.

Ein weitverbreiteter Gedanke ist, dass Babys gratis fliegen. Das ist leider nicht ganz wahr. Wenn man von den angebotenen Babybettchen Gebrauch machen will, werden Gebühren fällig. Ohnehin empfiehlt es sich für einen Langstreckenflug mit Baby drei Sitze nebeneinander zu buchen und den mittleren frei zu halten. Das ist natürlich mit Kosten verbunden, zahlt sich aber, was den Reisekomfort angeht sicher aus. Auf jeden Fall ist rechtzeitige Reservierung empfehlenswert.

 

Ein Abschied will gut gemacht sein.

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Auch für Nannys gehört Abschiednehmen zum Job. Vielleicht findet die Nanny selbst, dass es Zeit geworden ist für etwas Neues, vielleicht möchte die Familie sich verändern. Was auch immer der Grund ist: in unserem Beruf ist es besonders wichtig, dass der Abschied positiv verläuft. Vor allem für Kinder, die man vielleicht sogar über mehrere Jahre betreut hat, ist dies eine emotionale Zeit, aber auch für die Nanny und ihre Arbeitgeber ist es durch die Verknüpfung von Privatem und Beruf keine einfache Periode. Die folgenden Tipps können helfen, diese Zeit gut zu überstehen:


Offenheit
Am schlimmsten ist es für Kinder, wenn sie erst kurz zuvor erfahren, dass ihre Nanny geht. Darum ist es sehr wichtig, mit seinen Arbeitgebern zu besprechen, wann und wie man die Kindern über diese einschneidende Veränderung informieren kann. Eltern sind in dieser Situation oft selbst verunsichert, darum ist es im Interesse der Kinder besonders wichtig, gut abzusprechen, wer wann was wie erzählt. Den Kindern zu zeigen, dass man traurig ist über den bevorstehenden Abschied ist ok, spiegelt das doch den Wert der gemeinsamen Zeit wider. Wichtig ist aber auch, sie positiv auf das was kommt einzustimmen, sei es eine neue  Nanny oder eine andere Form der Betreuung.


Für alle Beteiligten kann es schön sein, gemeinsam etwas Besonderes für die letzte Woche zu planen.
Falls die Trennung mit den Eltern nicht im Guten verläuft, sollte man die Stärke haben souverän zu bleiben, auch wenn das den Eltern selbst vielleicht nicht gelingt. Unter Konflikten zwischen Nanny und Arbeitgebern sollten die Kinder nicht leiden müssen.

 

Abschalten und mal frei sein.

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Wo wir uns auch befinden es vergeht keine Minute, ohne dass es irgendwo trillt, zirpt, vibriert oder klingelt. Im Café, an der Bushaltestelle, in der Warteschlange an der Kasse und auch auf dem Spielplatz, jeder ist ständig dabei, seine Mails, SMSen und sein Instagram zu checken.

Während die Kleinen in der Sandkiste sich gegenseitig ihre Förmchen stibitzen, können die vermeintlichen Aufsichtspersonen ihren Blick nicht vom Bildschirm lösen, völlig absorbiert von der letzten WhatsApp oder dem Wetterbericht.

Erst wenn sie kurz hochschauen, um zu kontrollieren, ob die Sonne auch tatsächlich scheint, sehen sie zufällig, dass ihr Schützling gerade eine Ladung Sand isst.

Zu diesem Szenario wird es bei einer verantwortungsbewussten Nanny wohl nicht kommen, aber wenn wir unseren Smartphonegebrauch einmal kritisch hinterfragen, müssen wir wohl fast alle bekennen, dass auch wir während der Arbeitszeit selten komplett offline sind.

Eltern wollen zwischendurch gerne hören, wie es zuhause läuft und freuen sich über ein Foto von ihrem brav im Babybettchen schlummernden Nachwuchs. Und schon halten wir neben dem Breilöffel auch das Telefon in der Hand, um schnell ein Video vom weltbewegenden Ereignis „Baby beim Mittagessen“ zu machen. Und wenn man das Telefon schon in der Hand hält, ist die Versuchung groß, doch schnell mal zu schauen, wer die letzte App verschickt hat.

Familienreisen, ganz sicher das große Vergnügen.

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Ob Berge oder Meer, Natur oder Kultur – Urlaub und Tapetenwechsel sind eigentlich etwas, worauf man sich auch als Nanny, die mit ihrer Familie auf Reisen geht, freut, …wenn, ja wenn nur die Packerei nicht wäre!

Gerade mit Babys oder Kleinkindern, die den Windeln noch nicht entwachsen sind, hat man beim Packen des Urlaubsgepäcks eher das Gefühl, man plant einen Umzug und vor allem Flugreisen werden zu einem logistischen Balanceakt.

In den letzten paar Jahren hat sich allerdings viel getan, was einem diese Aufgabe deutlich erleichtern kann. Immer mehr Hotels bieten Servicepakete für junge Familien:

Während man früher froh sein konnte, wenn das Hotel ein Babybett und einen Hochstuhl zur Verfügung stellen konnte, bieten diese familienfreundlichen Hotels inzwischen Rundumversorgung vom Fläschchenwärmer über Windeln, Pflegetücher, Babynahrung bis manchmal selbst hin zu Autokindersitzen. Das erspart einem natürlich eine Unmenge gerade an sperrigem Gepäck und erleichtert den Start in den Familienurlaub.

In vielen europäischen Ländern gibt es Filialen deutscher Drogerie- oder Supermärkte, die viele der vertrauten Markenprodukte für Babys anbieten. Es lohnt sich also vorher online zu recherchieren und dann mit seinen Arbeitgebern zu besprechen, ob man Windeln, Pflegeprodukten und Babynahrung nicht vor Ort besorgen (lassen) kann.

 Die Nanny Akademie: Seminarübersicht alle Termine

Titel Beginn Ende Ort Preis
DO THE RIGHT THING Teil II Aufbauseminar High Profile Nanny 19. Okt 2019 20. Okt 2019 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 30. Okt 2019 30. Okt 2019 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
BABY LOVE - Das Maternity Nanny Seminar (3-Tages-Seminar) 8. Nov 2019 10. Nov 2019 Seminarzentrum Tutzing am Starnberger See 425,00 EUR pro Platz
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 27. Nov 2019 27. Nov 2019 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 8. Jan 2020 8. Jan 2020 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 5. Feb 2020 5. Feb 2020 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
DO THE RIGHT THING Teil I. Sicher durchstarten als High Profile Nanny. 15. Feb 2020 16. Feb 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 4. Mär 2020 4. Mär 2020 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
YOU'VE GOT THE POWER - Entfalte dein professionelles Potential 1. Mai 2020 3. Mai 2020 Wird noch bekannt gegeben. 590,00 EUR pro Platz
Einführung in die Babymassage - Abendseminar mit Wiebke Mechau 2. Jul 2020 2. Jul 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 90,00 EUR pro Platz
BABY LOVE - Das Maternity Nanny Seminar (3-Tages-Seminar) 3. Jul 2020 5. Jul 2020 Seminarzentrum Tutzing am Starnberger See 425,00 EUR pro Platz
DO THE RIGHT THING Teil I. Sicher durchstarten als High Profile Nanny 19. Sep 2020 20. Sep 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
DO THE RIGHT THING Teil II Aufbauseminar High Profile Nanny 14. Nov 2020 15. Nov 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
Mo - Fr 8:00 bis 17:00 Uhr 82327 Tutzing Bahnhofstr. 17 Tel +49 8158 907 36 37 Mobil +49 178 1867284