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Schau mir in die Augen, Kleines …

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Nanny Akademie

Weiterbildung für Familienpersonal
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Ein Baby zu verstehen ist nicht immer einfach.
Babys haben bei oberflächlicher Betrachtung vor allem eine Methode, sich bemerkbar zu machen: Schreien!
Eltern und Betreuer sind oft unsicher, was das Schreien bedeutet: Hunger, volle Windel, Bauchweh, Müdigkeit, Langeweile….?
Diese Unsicherheit leitet oft zu Aktionismus. Obwohl die letzte Mahlzeit erst 45 Minuten zurückliegt, wird dem Baby die Brust oder das Fläschchen angeboten. Ein Kind, das eigentlich müde ist, wird hochgerissen, um die gerade erst gewechselte Windel zu kontrollieren. Hilflose Eltern reichen das Baby von Arm zu Arm, weil es nicht zu beruhigen ist …

 

Ein erster wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis der Bedürfnisse und Signale von Säuglingen ist, sich einmal bewusst in ihre Situation hineinzuversetzen. Sich nach 9 Monaten im immer gleichmäßig temperierten Schutzraum der Gebärmutter plötzlich in einer oft zu kalten, meist zu hellen Umgebung zu befinden, ist an sich schon ein heftiger Übergang. Dazu kommt noch, dass man sich auf einmal selbst um seine Verpflegung kümmern muss: Melden, dass man Hunger hat. (Sich überhaupt erst  bewusst davon werden, was dieses alles überwältigende Gefühl im Körper eigentlich bedeutet….) Dann aktiv Saugen, um an die lebensnotwendige Nahrung zu kommen, die davor per Nabelschnur rund um die Uhr mühelos zur Verfügung stand. Das ist harte Arbeit, wenn man gestillt wird, aber auch die Flasche ist nicht immer ein Vergnügen, oft kommt zu viel Milch auf einmal oder sie ist zu kalt und schon hat man Bauchweh oder ist es vielleicht immer noch oder schon wieder Hunger…?

Wenn wir uns nur diese Gefühle bewusst machen, können wir schon viel besser begreifen, was es bedeutet, ein kleines Baby zu sein und erscheint es uns viel verständlicher, dass Babys öfter schreien. Aber da ist noch mehr: Stellen wir uns vor, wie es ist, in einer Position zu liegen, die man sich nicht selbst ausgesucht hat und nicht selbst verändern kann, vielleicht mit einer skinny Babyjeans bekleidet, die am Bauch drückt oder einem kratzigen Etikett im Nacken. Nur Dinge im Umkreis von 25 cm sind gut sichtbar scharf, und plötzlich wird man ohne Vorwarnung hochgehoben und ein fremder Geruch (das Parfüm der Nachbarin …) ist so stark, dass man niesen muss, was wieder im Bauch weh tut … oder ist das schon wieder Hunger…?  Dann wundern wir uns eher, warum Babys nicht non-stopp schreien….

Was aber können wir tun, um es die Kleinen besser kennen zu lernen und ihnen den Start in diese Welt leichter zu machen?

Mit zwei einfachen Verhaltensweisen kann man schon viel erreichen:
1) Sich Zeit nehmen, das Baby zu beobachten und seine Signale verstehen zu lernen. Heutzutage fällt es uns , abgelenkt durch Handy und Tablet, besonders schwer, uns bewusst länger auf etwas zu konzentrieren. Gerade im Umgang mit Babys ist dies aber extrem wichtig. Das Baby ausgiebig zu beobachten, gerade wenn es nicht schreit, hilft einem, die unterschiedlichen Mienenspiele und unwillkürlichen Bewegungen kennenzulernen und richtig zu interpretieren. Wer das tut, merkt schnell, dass sich Hunger oder Müdigkeit oft mit Feinzeichen ankündigen und kann tun, was nötig ist, bevor das Baby echt anfängt zu schreien. Es gibt viele Videos im Internet, die Beispiele dieser Feinzeichen zeigen, aber das individuelle Verhalten des eigenen Kindes lernt man am besten durch aktives, analoges Beobachten.

2) Mit dem Baby sprechen. Alles, was man macht, sollte erklärt werden und jede Handlung (zum Beispiel Hochheben oder Ausziehen) angekündigt und erzählend begleitet. Zwar können die Kleinen inhaltlich nicht alles verstehen, aber sie lernen schnell, dass angesprochen zu werden auch bedeutet, dass sich etwas verändert oder sie berührt werden. Und wir alle wissen, wie beruhigend es ist, wenn uns gut zuspricht, auch wenn es in einer Sprache ist, die wir nicht verstehen. Schon Tonfall, Stimmlage und Melodie haben diese Wirkung.

 Die Nanny Akademie: Seminarübersicht alle Termine

Titel Beginn Ende Ort Preis
Einführung in die Babymassage - Abendseminar mit Wiebke Mechau 25. Jun 2020 25. Jun 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 90,00 EUR pro Platz
BABY LOVE - Das Maternity Nanny Seminar (3-Tages-Seminar) 26. Jun 2020 28. Jun 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 425,00 EUR pro Platz
SWITCH NOW! Wechsle den Job. Werde Nanny. Weil Du es verdient hast. 1. Jul 2020 1. Jul 2020 kostenloses Online Webinar Kostenfrei
DO THE RIGHT THING – Sicherheitslücken schließen 19. Sep 2020 20. Sep 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
SAFETY FIRST – Vertiefungsseminar für High Profile Nannies 14. Nov 2020 15. Nov 2020 Bildungszentrum Tutzing am Starnberger See 350,00 EUR pro Platz
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